DSGS e.V. – zwei Fragen zwei Antworten

Wie viele Mitglieder hat die DSGS eigentlich?
Gibt es eine Angabe darüber, wie viele Menschen an der Infraschallproblematik in Deutschland leiden?

Wie Sie wissen, wird die Thematik in der Öffentlichkeit sehr kontrovers behandelt und die wahren Informationen zurückgehalten.
Die meisten Schallbetroffenen die sich mit uns in Verbindung setzen sind oft verzweifelt und teilweise dem Suizid sehr nahe. Scham und Unsicherheit zeigen fast alle. Die DSGS e.V. macht ihnen wieder Mut und stärkt ihr Selbstbewusstsein im Umgang mit anderen Menschen in ihrem Umkreis.

Nicht alle die sich bei der DSGS e.V. melden, werden Mitglied. Manche benötigen mehrere Anläufe dazu. Es gibt auch Neu- Mitglieder die sich eine schnelle Lösung ihrer Probleme vor Ort erhoffen, selber dazu im Verein nichts beitragen.
Hilfe und Unterstützung erhalten sowie die gesetzten Ziele erreichen zu wollen, kann nur mit einem aktiven Einbringen und Mitwirken im Verein funktionieren.

Es gibt Mitglieder die wünschen sich gerne regionale Tagungen und Treffen weil sie finanziell aber auch gesundheitlich nicht in der Lage sind an den bundesweiten DSGS- Treffen in der Nähe Kassel teilzunehmen.
Da die Gründung von Selbsthilfe-Gruppen vor Ort ist sehr schwierig. Ich habe es selbst in meiner Region am Anfang versucht. Die Zeitungen veröffentlichen unter Termine in der Region (Schallopfer-Treffen findet am …, in … statt) – wer aber von den Menschen weis davon das sie Schall betroffen sind?
Wenn regionale Behörden und Mediziner nicht über die Thematik und die Brisanz informiert und geschult sind, wie sollen es die Betroffenen erfahren. Sie werden immer als besonderer Einzelfall mit psychischen Problemen hingestellt. Oft werden von Medizinern Fehldiagnosen und Hilflosigkeit den Betroffenen erwidert. Fast alle Betroffenen haben eine Ärzte- Odyssee über Jahre hinter sich, bevor sie auf die Ursachen quelle stießen. Betroffene sind sehr selbstkritisch bevor sie sich an uns wenden.

Derzeit hat die DSGS e.V. ca. 120 Mitglieder, leicht fluktuierend, jedoch wieder stetig steigernd.
Wie viele Schallbetroffene es bezüglich durch Windradschall und andere technische stationäre Anlagen in Deutschland gibt, wissen wir nicht.
Nach vorliegenden Erkenntnissen und Studien sowie regionaler Ortsumfragen, sind es schätzungsweise ca. 30-35% der Bewohner, meist aus ländlicher Umgebung.
Es wäre unseriös eine bestimmte Anzahl zu benennen. Wir können von zehntausenden bereits Betroffenen ausgehen, die sich melden würden, wenn ihnen mehr Informationen darüber vorliegen würden. Betroffene aber auch Mediziner könnten demnach besser analysieren, ob technische Anlagen in Betracht zu ziehen sind.

In anderen Organisationen/Vereinen wie z.B. ITSW (Informationskreis tieffrequenter Schall im Wohnumfeld) , der AEFIS und Windwahn.com gibt es viele Kontakte zu Betroffenen. Auch auf Facebook stehe ich oft in Kontakt mit Betroffenen, sie alle könnten auch bei der DSGS e.V sein.

Ehrlich gesagt, ich befürchte das die Dunkelziffer bei mehreren Millionen Schallopfer durch tieffrequenten Schall und Infraschall technischen stationären Anlagen liegt.

Vielleicht sollten wir einmal die Instutition beauftragen, die vor kurzem festgestellt hat, dass es in diesem Jahr ca. 15.000 Tote in Europa im zusammenhang mit der Sommerhitze gegeben hat. War in den Medien sehr wirkungsvoll plaziert.

Peter P. Jäger DSGS e.V.





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