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Aufruf der Naturschutzinitiative:
Gesellschaft und Politik müssen endlich aufwachen



Ärztliche Sicht auf die krankmachende Wirkung von Windrädern auf lebende Organismen und der sog. Rechenfehler durch die BGR
Eine Stellungnahme der DSGS e.V.

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Unser April-Flyer 2021



Unser März-Flyer 2021

Damit auch jeder das richtige Kreuzchen macht am kommenden Sonntag, d. 14. März 2021 von 8:00 bis 18:00 !!

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
um die politische Meinung der verschiedenen Parteien zum Thema Windkraft zu beleuchten, haben wir mal einige Infos aus den aktuellen Webseiten zusammengetragen:

UGL – Münchhausen
ist für den genehmigten Windpark Niederasphe, den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien und außerdem für die Verbesserung der Infrastruktur für Elektromobilität.

SPD
sagt, raus aus der klimaschädlichen Kohle, rein in noch mehr erneuerbare Energien und Elektromobilität. SPD äußert sich im Detail nicht zum Thema Windkraft.

CDU
setzt auf Forschung von Alternativen sowie auf Wind- und Solarenergie und befürwortet ausdrücklich den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien. Dabei will man Rücksicht nehmen auf die Menschen, in deren unmittelbaren Umfeld Windkraftanlagen entstehen sollen. Man möchte dem weiteren Ausbau der Windkraft an Land Zeit geben.

FDP
möchte den Windkraft-Ausbau in Deutschland auf ein vernünftiges Maß begrenzen. Es würde keinen Sinn machen, einen Energieträger mit hohem Tempo und Subventionen auszubauen, wenn der produzierte Strom nicht genutzt werden kann. Das ökonomisch und physikalisch Machbare soll auch berücksichtigt werden. Windkraftanlagen würden bei immer mehr Menschen auf Widerstand stoßen, weil damit oftmals drastische Einschränkungen der Lebensqualität für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie massive Eingriffe in die Natur und das Landschaftsbild verbunden sind. Deshalb sollen die gesetzlichen Mindestanforderungen an die Errichtung solcher Anlagen so geändert werden, dass bei zunehmender Größe von Windkraftanlagen und einer damit verbundenen stärkeren Belastung auch der Abstand zur nächsten Wohnbebauung, zu Brutstätten etc. entsprechend steigt. Durch die 10H-Regel würde das erreicht. Hier beträgt der Abstand zur Wohnbebauung mindestens das Zehnfache der Gesamthöhe der Windkraftanlage. Außerdem sollen sich die Abstandsgrenzen zu Brutstätten und Nahrungshabitaten gefährdeter Vogelarten verbindlich nach den Empfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten richten (Helgoländer Papier). Die besondere baurechtliche Privilegierung von Windkraftanlagen im Außenbereich soll entfallen.

Bündnis90 / Die Grünen
wollen den Ausbau erneuerbarer Energien wieder deutlich steigern und an die Klimaziele des Pariser Klimaabkommens anpassen. Wer eigenen Strom erneuerbar erzeugt, soll dafür keine EEG-Umlage mehr zahlen müssen.
So erreicht kostengünstiger Ökostrom Mieterinnen, Hausbesitzerinnen und Unternehmen.
Wollen die Energiewende wieder zu einem gesellschaftlichen Projekt machen, bei dem jede*r zum Mitmachen eingeladen ist. Kleinere Wind- und Solarprojekte sollen komplett von der neuen, bürokratischen Ausschreibungspflicht befreit werden. Außerdem soll die Direktvermarktung von Ökostrom in der Region erleichtert werden.

Die Linken
sind für Windkraft und sagen, die Krise der Windkraft ist ganz maßgeblich das Werk der CDU und ihres Energieministers Altmaier. Dass der Ausbau der Windkraft zu einer Zeit einen historischen Tiefstand erreicht, in der der schnelle Umbau der Energieversorgung höchste Priorität haben muss, ist ein ernstes Problem für die Zukunftsfähigkeit der Energieversorgung. Zehntausende Arbeitsplätze gingen in den letzten Jahren in der Windkraft-Industrie bereits verloren, mehr als es in der deutschen Braunkohlewirtschaft insgesamt gibt. Viele weitere Stellen sind bedroht.

BI – Windkraft Niederasphe e.V. äußert sich dazu:
Tatsache ist, dass sich in Europa noch 73 Kernkraftwerke am Netz und noch weitere im Bau befinden. Weltweit sind noch über 440 Kernkraftwerke und über 6000 Kohlekraftwerke in Betrieb und weitere in der Planung.

Nur Deutschland glaubt zeitgleich aus zwei grundlastfähigen Energieträgern aussteigen und letztlich auf eine Stromversorgung aus nicht grundlastfähiger Wind- und Sonnenenergie setzen zu können.

Ein Industrieland wie das unsere ist auf eine zuverlässig funktionierende Stromversorgung angewiesen. Und zwar auch bei nächtlicher Windstille!

Wo kommt der Strom in einem solchen Fall her, wenn wir uns nahezu ausschließlich auf Wind- und Solarkraft verlassen müssen? Wasserkraft und Biomasse allein werden die Republik nicht versorgen können.
Nun, der Strom kommt dann wohl von unseren befreundeten Nachbarländern. Tschechien, Belgien und Frankreich liefern uns Atomstrom. Polen liefert Strom aus Kohlekraftwerken, welche über weniger Filtertechnik verfügen, als bestehende deutsche Kohlekraftwerke.

Nutzt das dem Klima wirklich?

Leben wir tatsächlich sicherer, wenn Atommeiler im Osten wie Westen direkt hinter der deutschen Grenze stehen und wir auf deren technischen Zustand und Betrieb keinerlei Einfluss haben?

Unsere Nachbarn lassen sich die Stromlieferungen natürlich gut bezahlen. Ebenso die Abnahme überschüssigen deutschen Windstroms in ihre Stromnetze. Denn Strom muss nach der Erzeugung direkt verbraucht werden. Überkapazitäten bedrohen die Sicherheit der Netze und können nach derzeitigem Stand der Technik nicht in größerer Menge gespeichert werden. Auch wir sehen Kohle- und Kernenergie als problematisch an. Wir wünschen uns eine sichere, zuverlässige, klima- und umweltfreundliche Energieversorgung ohne Gefahren für die Gesundheit von Mensch und Tier. Dies europäisch und global betrachtet, nicht nur national.

Und wir sehen, dass die derzeitig praktizierte „Energiewende“ diesen Vorgaben nicht gerecht wird.

Solange es keine einfache und kostengünstige Möglichkeit gibt, produzierten Windstrom in großer Menge zu speichern, wird der weitere Ausbau der Windkraft mit immer größeren Anlagen, meist in Wäldern oder nahe bestehender Ortschaften, kein Energieproblem lösen, aber Umwelt zerstören, die Gesundheit von Mensch und Tier beeinträchtigen und dem Klima nichts nutzen. Das lehnen wir ab!


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