Sind die erneuerbaren Energien wirklich so sauber?

Eine investigative Reportage des Senders ARTE.

Neue Umwelttechnologien sollen helfen, damit die Energiewende hierzulande gelingt. Aber mit welchen Folgen?
Wie hoch ist der Preis, den Förderländer in Lateinamerika und Asien zahlen, wenn Metalle wie Kupfer, seltene Erden und Lithium für Solarzellen, Windkraftanlagen und E-Autos abgebaut werden? Welche Auswirkungen hat dies auf die Umwelt und die Bevölkerung? Der Film gibt einen Einblick hinter schöne güne Technik …

Umweltsünder E-Auto?



Windkraft – Infraschall – Lebensqualität
Anlieger von Windkraftanlagen berichten

In unserer erteilten Genehmigung steht:
„Die Rechtssprechung geht bislang davon aus, dass moderne Windkraftanlagen Infraschall in einem belästigenden oder gar gesundheitsrelevanten Ausmaß nicht erzeugen.
Schädliche Umwelteinwirkungen durch von den WEA hervorgerufenen Infraschall sind nicht zu besorgen.“


Warum haben dann doch einige Menschen Probleme damit??
Bekommen wir evtl. in der Gemeinde Münchhausen auch derartige gesundheitliche Schwierigkeiten, wenn die neuen Anlagen gebaut werden?

Es muß nicht sein, aber es kann sein!

<< Schauen Sie sich bitte diese Videos an! Sehr bedenklich!! >>



Appell an alle Eigentümer und Pächter (m/w/d) von Vorrangflächen:


Dem Vernehmen nach werden derzeit durch den Investor weitere Unterschriften eingeworben.

Wir appellieren ausdrücklich an Sie alle, über bereits eingegangene vertragliche Verpflichtungen hinaus keine Unterschriften mehr zu leisten.

Bitte stellen Sie für den Betreiber insbesondere keine weiteren Flächen zur Verfügung! Hierzu sind Sie nicht verpflichtet, auch nicht nach der nun verwaltungsrechtlich erteilten Genehmigung des Windparks.

Falls Sie sich unsicher sind, machen Sie sich rechtskundig. Wir unterstützen Sie dabei gern.

Gerne können Sie sich an unsere Ansprechpartner wenden.

Bitte beachten Sie, dass dieses Projekt aus den bereits vielfach genannten Gründen die Lebensqualität aller Bürger in erheblicher Weise beeinträchtigen wird, während die Gewinne an die Profiteure Fa. Krug und Fa. UKA Meissen abfließen.



Vielen Dank und frohe Weihnachten

Liebe Mitglieder (m/w/d) der BI Windkaft Niederasphe e.V.,

kurz vor dem Jahresende möchten wir uns nochmal melden und uns zu aller erst für die fortwährende Unterstützung unserer Mitglieder und die eingegangenen Spenden der vergangenen Wochen sehr herzlich bedanken.

Trotz zahlreicher Einwände und erheblichem Einsatz ist es uns bedauerlicher-weise nicht gelungen, die Genehmigung des Windparks Niederasphe zu verhindern.

Der Genehmigungsbescheid des RP Gießen ist auf unserer Website „bi-nieder-asphe.de“ unter der Rubrik „Infothek“ abgelegt und dort für die Öffentlichkeit einsehbar.

Wir sehen es nun als vordringlich an, den erteilten Genehmigungsbescheid kritisch zu prüfen und sodann die weitere Vorgehensweise festzulegen. Über den weiteren Stand der Dinge werden wir zu gegebener Zeit informieren.

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten auch wir öffentliche Kontakte weitgehend vermeiden und die Vorstandsarbeit zum überwiegenden Teil mittels Online-Meetings durchführen.

Zu unserem großen Bedauern ließ die Pandemie im ablaufenden Jahr eine Präsenz-Mitgliederversammlung nicht zu. Im kommenden Jahr ist eine Mitgliederversammlung in Planung, je nach Coronalage als Präsenz- oder Online-Veranstaltung.

Der Vorstand wünscht Ihnen allen trotz Pandemie und unerfreulichem Genehmigungsbescheid möglichst erholsame und besinnliche Weihnachten sowie einen guten Start ins neue Jahr 2021.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!
Der Vorstand



Unsere Einsichtnahme in Brandschutzgutachten und Löschwasserkonzept

Vermittelt durch den Gemeindevorstand hat die BI u.a. mit einem Brandschutzbeauftragten eines großen im Landkreis ansässigen Unternehmens und einem Mitglied des Vorstands von der Möglichkeit Gebrauch gemacht die Unterlagen vor Ort bei Krug-Energie in Wollmar einzusehen.

Am 24.09.2020 wurde ein Fragenkatalog an Krug-Energie und Gemeindevorstand übersandt, welcher nach einer Nachfrage am 19.10.2020 dann am 26.10.2020 durch den Projektor UKA-Meißen beantwortet wurde. Von der Gemeinde gibt es bis heute diesbezüglich keine Eingangsbestätigung oder Stellungnahme, obwohl in den Antworten des Investors mehrfach auf die zu erbringenden Leistungen der Feuerwehren vor Ort verwiesen wird. Dies sollte doch nach unserer Meinung Bürgermeister und Gemeindevorstand beschäftigen und zu einer persönlichen Einschätzung veranlassen, was aber wie gesagt nicht erfolgt ist.
Daher haben wir durch zwei Vorstandsmitglieder am 12.11.2020 einen Brief mit der Aufforderung zu einer Stellungnahme und einer Übung der FFW mit dem Szenario „Brand an der am Weitesten vom Wasserhochbehälter entfernten Windkraftanlage“ persönlich an Bürgermeister Peter Funk übergeben.

Wir haben erhebliche Zweifel, dass unsere Freiwillige Feuerwehr (FFW) die in den Gutachten geforderten Leistungen, in der in den Gutachten geforderten Zeit, mit dem ihr zu Verfügung stehenden Personal und technischen Equipment jederzeit leisten kann.
Wir möchten hier ausdrücklich betonen, die BI steht 100% hinter der FFW und jedem der sich in in ihr engagiert und es ist uns ein Anliegen, dass die Aufgaben die an sie gestellt werden auch zu bewältigen sind.
Hierzu siehe auch OP-Artikel vom 14.11.2020

Hier möchten wir ihnen den Fragenkatalog und die Antworten (mit einem jeweiligen Kommentar) im Original zugänglich machen:
Fragenkatalog (PDF – click) (bitte beachten: Datei ist 9MB groß – dauert ein paar Sekunden bis geöffnet)

Und auch den persönlich übergebenen Brief an Bürgermeister Peter Funk möchten wir hier öffentlich machen:
Brief an Bürgermeister Peter Funk 11-2020 (PDF – click)

U P D A T E
Hier nun noch das Antwortschreiben von Bürgermeister Peter Funk – wobei Antworten sucht man hier eher vergebens:
Antwortschreiben des Gemeindevorstands (PDF)



Information und Spendenaufruf an alle Mitglieder!


Liebe Mitglieder der BI-Windkraft Niederasphe e.V.,

trotz unserer engagierten Arbeit und unserer zahlreichen Eingaben scheint eine Genehmigung des Windparks in greifbare Nähe zu rücken. Der Vorstand hat am 13.10.2020 die Lage ausführlich erörtert und beschlossen, den Kampf notfalls auch auf juristischem Wege fortzusetzen.
Ins Auge gefasst ist der Beitritt zu einem klageberechtigten Verband, um eine zu erwartende Genehmigung als solche vor dem Verwaltungsgericht anzugreifen.

Desweiteren sollen Eigentümer „unverzichtbarer“ Grundstücke, welche den Poolvertrag angefochten haben und die nun deswegen die Eintragung von Baulasten verweigern, in den zu erwartenden Zivilklagen des Investors unterstützt werden.

Dies alles wird unter Umständen sehr viel Geld kosten. Stemmen können wir das nur gemeinsam. Der Vorstand hat sich entschlossen, mit gutem Beispiel voranzuschreiten. Auf der Vorstandssitzung vom 13.10. wurden hierzu von den anwesenden Vorstandsmitgliedern Spendenzusagen i. H. v. über 20.000,- € abgegeben. Es steht zu befürchten, dass dieser Betrag noch nicht ausreichen wird. Es ist daher angezeigt, die Kasse nun zu füllen!


Wir bitten deshalb alle Mitglieder, unser Anliegen in dieser Situation mit einer großzügigen Zuwendung zu unterstützen! Jetzt gilt es!

Allen Unterstützern sagen wir herzlichen Dank!!
Der Vorstand


Wir möchten uns hier und heute noch einmal mit einer eindringlichen Bitte an die Eigentümerinnen und Eigentümer der Vorrangflächen wenden

Das Projekt „Windpark Niederasphe“ soll laut Aussage der Firma Krug kurz vor der Genehmigung stehen.
Zurzeit werden durch den Investor weitere Unterschriften eingefordert.

Dabei werden angeschriebene Eigentümer auch durch Setzung unangemessen kurzer Fristen von zum Teil nur wenigen Tagen sowie durch Drohungen mit Rechtsanwälten und kurzfristigen Klageerhebungen unter Druck gesetzt.

Wir appellieren ausdrücklich an Sie alle, über bereits eingegangene vertragliche Verpflichtungen hinaus keine Unterschriften mehr zu leisten.

Bitte stellen Sie für den Betreiber insbesondere keine weiteren Flächen zur Verfügung! Hierzu sind Sie auch nicht verpflichtet!

Falls Sie sich unsicher sind, machen Sie sich rechtskundig. Wir unterstützen Sie dabei.
Gerne können Sie sich an unsere Ansprechpartner wenden.

Bitte beachten Sie, dass dieses Projekt die Lebensqualität aller Bürger in erheblicher Weise beeinträchtigen wird.
Auch besteht im Falle eines Brandunfalls einer Windkraftanlage, wie kürzlich im Harz oder in der Nähe von Plön geschehen, die Gefahr der Kontaminierung von Äckern. Die Feuerwehren der Gemeinde und des gesamten Landkreises verfügen über keine Ausrüstung, welche es erlauben würde, einen Brand in über 160 Metern Höhe zu bekämpfen. Ein überzeugendes Brandschutz- und Löschwasserkonzept liegt unserer Ansicht nach in keiner Weise vor.

Profiteure dieses Projektes sind nur die Fa. Krug und die Fa. UKA Meissen. Es wird davon auszugehen sein, dass mit jährlichen Gewinnen im Millionenbereich gerechnet wird. Vergleichen Sie das bitte einmal mit den Beträgen, welche die „Vertragspartner“ im Poolgebiet zu erwarten haben. Für die meisten dürfte der Betrag eine dreistellige, vielleicht auch nur zweistellige Summe pro Jahr nicht übersteigen. Auch für die Gemeinde bleiben letztlich nur finanzielle Almosen.

Die Gewinne fließen ab, Risiken und Beeinträchtigungen bleiben hier!
Warum ist das so?


Liegt es am „Verhandlungsgeschick“ unseres Bürgermeisters, der sich unserer Ansicht nach von dem Investor derart schnell über den Tisch hat ziehen lassen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfunden haben muss?

Liegt es am Wirken eines Herrn Zacharias, seines Zeichens mit dem Projekt befasster Mitarbeiter des Investors und „praktischerweise“ gleichzeitig Gemeindevorstand? Der Interessenkonflikt zwischen seiner Loyalitätspflicht gegenüber seinem Arbeitgeber Krug einerseits und der Verpflichtung auf das Gemeinwohl in seiner Funktion als Gemeindevorstand andererseits springt ins Auge! Wir fordern ihn auf, endlich Konsequenz zu zeigen und diesen unerträglichen Zustand zu beenden. Wir fordern ihn auf, sich von einer dieser beiden Funktionen zu trennen. Man kann nicht gleichzeitig Diener zweier Herren sein!



„Je näher ein Windrad an einem Gebäude steht, desto weniger ist das Haus wert“

Das stellen Wissenschaftler des RWI-Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung in Essen (RWI) in einer veröffentlichen Analyse vom Januar 2019 fest.

Den Wertverlust der Immobilien führen die Forscher auf die negativen Auswirkungen von Windrädern auf ihre unmittelbare Umgebung zurück – etwa durch Lärm und die Störung des Landschaftsbildes.

Laut Studienergebnis verlieren ländliche Einfamilienhäuser im Umkreis von Windenergieanlagen zum Teil deutlich an Wert. Der negative „Windrad-Effekt“ schrumpfe erst bei einem Abstand der Anlagen von acht bis neun Kilometern zum Gebäude auf Null.

Am stärksten betroffen sind alte Häuser in ländlichen Gebieten. Hier beträgt der Wertverlust, innerhalb des Ein-Kilometer-Radius zum nächsten Windrad sogar 23 Prozent, also einen Vermögensverlust von mehreren zehntausend Euro.

Für die Studie hat das RWI knapp drei Millionen Verkaufsangebote in Deutschland in der Zeit zwischen 2007 und 2015 ausgewertet, die auf dem Online-Portal Immoscout24 erschienen sind. Diese wurden analysiert und mit den Geodaten von rund 27.000 Windenergieanlagen abgeglichen.

Das in der Immobilienbranche oft verwendete „Hedonistische Vergleichswertverfahren“ wurde mit selbstlernenden Algorithmen verfeinert, um die Effekte von mehr als 20 verschiedenen Einflussfaktoren auf den jeweiligen Verkaufspreis herauszufiltern. Neben den vielen Eigenschaften der Häuser und der sozioökonomischen Umgebung wurde auch die exakte Distanz zwischen den Windkraftanlagen und den betrachteten Einfamilienhäusern berücksichtigt.

Gebäude in Stadtrandlage, würden hingegen kaum an Wert verlieren. Am ohnehin optisch unruhigen Stadtrand werden die drehenden Rotoren eher als selbstverständlich hingenommen. Die städtische Bevölkerung sei an eine industrielle und dynamische Umgebung gewöhnt, während die Bewohner ländlicher Räume den Eindruck unberührter Natur und Ruhe verlieren, wenn Lärm, Rotation und Lichteffekte von Windkraftanlagen hinzukommen, so die Studie.

In den Niederlande ist das Problembewusstsein für die Verkehrswertminderung an Häusern durch nahe Windanlagen größer. Dort wird bereits ein finanzieller Ausgleich an die Hauseigner gezahlt, wenn der Verlust durch nahe Windanlagen mehr als zwei Prozent beträgt. Ebenfalls ist im Gespräch, Hauseigentümer für den Verlust an Wohnwert und Lebensqualität in ihrer, von Windrädern betroffenen Immobilie zu entschädigen.

Auch in Deutschland fordert man bereits, die Wertverluste der Immobilien nach dem Verursacherprinzip finanziell auszugleichen.

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